Viel unterwegs waren die Nashörner am vergangenen Wochenende. Der Startschuss fiel am Samstag, 22. Februar mit dem Auftritt beim Monsterkonzert in Bruchsal. Trotz des regnerischen Wetters, waren viele begeisterte Zuschauer gekommen, um Guggesound vom Feinsten zu hören. Später am Abend stand ein Hallenauftritt auf der Faschingsparty in Zaisersweiher auf dem Plan. Auch hier zählen die Nashörner zum festen Programmpunkt und wir haben in der kochenden Halle unser Bestes gegeben.

Der Sonntag, 23. Februar hielt für uns etwas ganz Besonderes bereit. Nach einer kurzen Nacht haben sich einige Nashörner morgens auf den Weg nach Bruchsal in die Peterskirche gemacht. Dort fand ein Faschingsgottesdienst der besonderen Art statt, denn die Schlabbedengla haben diesen mit musikalischen Einlagen begleitet. Im Anschluss daran hat es sich die komplette Nashornmannschaft nicht nehmen lassen, den Schlabbedengla vor der Kirche ein kleines Geburtstagsständchen zu spielen, denn immerhin feiern sie in diesem Jahr ihren 33sten Geburtstag. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen haben wir uns für den Bruchsaler Umzug gestärkt.

„Das Beste zum Schluss“, dachten sich dabei wohl die Aufstellungsplaner des 48. Internationalen Fasnachtsumzug, denn von den insgesamt 99 Startnummern wurde den Nashörnern der Platz 91 zugewiesen. „Denkste“, sagten sich die Nashörner und haben kurzerhand die Nummer 40a erfunden. Das Publikum war etwas verwirrt, denn uns hat so weit vorne niemand erwartet. An dieser Position waren wir deutlich besser aufgehoben, als zwischen den Krachwägen am Ende des Zuges.